Plutomond: Charon – Nix und Hydra




 

 

 


Über Plutos Mond Charon wurde seit 1978 spekuliert, denn aus den Unregelmässigkeiten der Bahn von Pluto ging seine Existenz rechnerisch hervor. Das Hubble Space Teleskop konnte ihn dann sehen. Er besitzt eine doppelt gebundene Rotation. Das meint, der Mond umkreist Pluto mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der sich Pluto um sich selber dreht. Er bleibt somit scheinbar an einer Stelle über dem Planeten stehen. Ausserdem dreht sich der Mond in der gleichen Zeit um die eigene Achse, die er auch für eine Umrundung von Pluto braucht. Damit sieht man auf Pluto immer die gleiche Seite des Mondes.

2005 wurden mit dem Hubble Space Teleskop zwei weitere Monde von Pluto entdeckt. Sie erhielten zunächst die Ordnungsnummern 2005 P1 und 2005 P2. Inzwischen konnte gesichert werden, dass es sich bei ihnen wirklich um Trabanten von Pluto handelt und im Jahr 2006 erhielten sie von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) die Namen Nix und Hydra. Die Brocken sind 160km und 40 km im Durchmesser und umrunden Pluto in einer Entfernung von 50.000km bzw. 65.000km retrograd, also entgegen dem Uhrzeigersinn. Nix (Nyx) ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Dunkelheit und Nacht, sowie die Mutter von Charon und die Hydra ist dort ein neunköpfiges Seeungeheuer. Da der Name Nyx bereits für einen Asteroiden vergeben ist, wurde für den Plutomond anstelle des y im Namen, ein i gewählt.






Monde des Planeten Pluto




Größe

Einheit/Faktor

Charon

Nix

Hydra




Entfernung v. Planeten, mittel

km

19.405

50.000

65.000




Umlauf, sideral

d

6,387

-

-




Winkel der Umlaufbahn

Grad

96,56

-

-




Exzentrizität


0,00

-

-




Radius

km

586

160

40




Masse

1021 kg

1,7

-

-




Dichte, mittel

kg/m³

1.800

-

-




Albedo, geometrisch


0,375

-

-




Helligkeit, absolut

bei 1 AE

-

-

-




Gravitation

m/s²

0,21

-

-




Fluchtgeschwindigkeit

km/s

0,58

-

-
















 




 






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